AG Spoken Word

Der Erfolg und die Innovationskraft gesprochener Literatur zeigen sich sowohl in der unverminderten Anziehungskraft von Poetry Slams und „Spoken Word“-Veranstaltungen, insbesondere auf ein junges Publikum, als auch im Trend hin zu performativer Lyrik und Soundpoesie.

Im Bestreben, gesprochene Literatur als eigenständige und intern diverse künstlerische Praxis sichtbar zu machen und ihre Produktionsbedingungen zu verbessern und Handlungsspielräume zu erweitern, trifft sich die AG seit 2020 vorranging in einer online stattfindenden Vernetzung.

Zu den Treffen laden die jeweiligen Sprecher*innen ein, aktuell sind das Jule Weber und Samuel Kramer. Die Treffen finden etwa alle zwei Monate statt, bei Bedarf auch häufiger.

Unter anderem sind in den letzten Jahren im Rahmen des Hausacher LeseLenz 2021, sowie der Tage für literarisches Sprechen 2024 in Stuttgart zwei Protokolle entstanden, das Hausacher Protokoll und das Stuttgarter Protokoll, zwei vielstimmige Dokumente des Selbstverständnisses und der Forderungen der deutschsprachigen Spokenword-Szene.

Geplant ist es, die Tage für literarisches Sprechen in einem dreijährigen Rhythmus weiterzuführen, als nächstes also 2027, als ein Ort für Austausch und Präsentation gleichermaßen.

Mitglieder der AG sind aktuell:

Bas Böttcher, Bühnendichter, Medienkünstler

Christine Brinkmann

Tabea Farnbacher, Autorin und Psychologin

Mona Harry, Slam Poetry und Kinderlyrik, @mona_harry

Julian Heun, Autor

Elisabeth/Lisa Jaspersen, Veranstalterin/ Producerin

Samuel Kramer, Lyriker*in, Philosoph*in

Miedya Mahmod, Lyriker*in, @socialmiedya

Yannick Steinkellner, Autor und Slam Poet

Henrik Szántó, Moderation, Vermittlung, Prosa, Spoken Word, Lyrik, @henrikszanto

Jule Weber, (Spoken Word) Poetin

Meral Ziegler, Autorin/Künstlerin/Kuratorin, @meralziegler.

 


Ehrenmitglied: Timo Brunke